Das Nintendo 3DS Spiel The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D (jap.: ゼルダの伝説 ムジュラの仮面 3D) wurde von Nintendo bzw. Grezzo entwickelt sowie vertrieben und ist eine Neuauflage des alten Nintendo 64 Klassikers von 2000. Das Rollenspiel gilt in Europa als der 6. Teil und der Dritte auf dem Nintendo 3DS. 2003 erschien bereits ein Remake für den Nintendo GameCube und 2009 als Virtual-Console-Spiel für die Nintendo Wii. Das Spiel erschien weltweit am 13. Februar 2015. Verantwortlich für das Remake waren wieder Produzent Eiji Aonuma und Koichi Ishii.
The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D ist das neueste Spiel aus der allseits bekannten Zelda Reihe, das am 13. Februar 2015 weltweit erschien und von Nintendo sowie Grezzo produziert wurde.

Zuerst zu meiner persönlichen Vergangenheit mit dem Zelda Universum: Ich gehöre sozusagen zur alten Garde und habe das erste Zelda, The Legend of Zelda, noch direkt am NES gespielt. Ich muss mir auch eingestehen, dass dies damals mein erster Kontakt mit dem Adventure Genre war und ich definitiv davon geprägt wurde. Aus genau diesen Gründen habe ich eine freudig sentimentale Beziehung zu jedem Zelda Videospiel. Ich selbst besitze zwar keinen Nintendo 3DS aber mein Bruder war so nett und hat mir sein Gerät während des Tests zur Verfügung gestellt.

Trotz meiner Affinität zu Zelda versuchte ich beim Spielen für diesen Test möglichst unvoreingenommen zu bleiben, erwartete aber viel. Vorwegnehmend ist über The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D zu sagen, dass es mir zwar gut gefällt, ich aber mit diesem Teil der Reihe nicht so recht warm werde.

Etwas vereinfacht kann man das Spiel als Neuauflage des vor 15 Jahren erschienen N64 Spiels The Legend of Zelda - Majora's Mask bezeichnen. Die Adaption auf den 3DS-Handeld verdient sich im Hinblick auf die Veränderungen zum Original eindeutig Komplimente, insbesondere die prima Steuerung sowie die tolle, modernisierte Grafik sind für mich hervorzuheben.

Ich bin aber von der vollständigen Kopie (vielleicht gibt es ein paar minimale Änderungen) des originalen Spielverlaufes am N64 nicht sehr begeistert. Es wäre mal wieder Zeit für ein vollkommen neues Zelda.

Die Rahmengeschichte des Spiels ist schnell erzählt: Link reitet durch einen Wald auf der Suche nach seinem Begleiter, wo er auf eine seltsame Figur namens Horrorkid trifft. Dieser trägt die dem Spiel den Namen verleihende Majoras Mask und will nach dem Verstreichen von drei Tagen den Mond auf die Welt stürzen lassen. Wir haben noch unsere Ocarina aus dem letzten Teil und lernen sehr schnell ein Liedchen, dass uns die drei Tage immer wieder von neuem beginnen lässt.

Der Zeitraum von 3 Tagen ist in etwa 1 Stunde Spielzeit vorbei. Dann sind wir gezwungen die Periode von vorn zu beginnen und wir verlieren dabei einen Großteil unserer gesammelten Gegenstände. Dann geht’s aufs Neue an den Versuch die Welt zu retten, diesmal auf vielleicht anderen Wegen, da wir im vorherigen Anlauf Hilfsmittel gefunden haben die uns einen bisher blockierten Weg öffnen lassen. Diese wichtigen Gegenstände bleiben durch das Rücksetzten des Tages zum Glück erhalten.

Das Spielprinzip mit der Zeitschleife kann man mögen oder nicht, mir hat das immer wiederkehrende Zurückkehren zum Anfang der drei Tage leider nicht sehr gut gefallen, insbesondere während des Durchstreifens eines Dungeons ist es sehr nervig, da man nach dem Zurückdrehen der Zeit diesen wieder vollkommen von vorne beginnen muss.

Im Vergleich zu The Legend of Zelda: A Link Between Worlds ist die Reihenfolge, in der die Dungeons bewältigt werden müssen, eher strikt vorgegeben. Außerdem ist die Hauptstory sehr kurz, es gibt aber viele Nebenquests die erledigt werden können.

Positive Aspekte:

Negative Aspekte: Fazit: Zusammenfassend spreche ich mit kleinen Einschränkungen eine Kaufempfehlung aus. Das Spiel ist es wert gespielt zu werden, aber im Vergleich zu anderen Teilen des Zelda Universums fällt es für mich leider zurück.

Vielen, lieben Dank an Nintendo für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!