One Piece: Pirate Warriors 3 (jap.: ワンピース 海賊無双3) wurde von dem japanischen Studio Omega Force (Koei Tecmo) entwickelt und vertrieben von Bandai Namco Entertainment. Der dritte Teil der Pirate Warriors Reihe erschien in Japan für PlayStation 3, PlayStation 4, PlayStation Vita und den PC am 26. März 2015. In Europa erfolgte der Release am 28. August 2015. Seit dem 11. Mai 2018 ist das Spiel hierzulande auch für die Nintendo Switch erhältlich. In Japan erfolgte der Verkauf bereits am 21. Dezember 2017. Im 3D Action-Spiel schlüpft man in die bekanntesten Charaktere des beliebten Anime/Manga One Piece.
One Piece: Pirate Warriors 3 ist der bereits dritte Teil der bekannten Action/Slasher-Serie vom Entwickler Omega Force (von Koei Tecmo) und Publisher Bandai Namco Entertainment, welches auf dem Prinzip der berühmten Dynasty Warriors Reihe basiert. So schlüpft man erneut in seine Lieblingscharaktere aus der erfolgreichen Anime/Manga-Serie One Piece vom Schöpfer Eiichiro Oda bzw. Toei Animation und schnetzelt sich durch Unmengen von Gegnermaßen.

Das Spielprinzip klingt in der Tat recht simpel aber für die weit verbreiteten One Piece-Fans macht das Spiel, gerade zu Beginn, einen doch sehr großen Spaß – Ideal, um nach einem anstrengenden Tag kurz abzuschalten. Es erwartet einem eine große Auswahl an Charakteren mit ihren bekannten Attacken bzw. Techniken aus der Anime/Manga-Serie, nette Kostüme und verschiedene Missionen, welche an die Story von One Piece angelehnt sind. Neben dem großen One Piece Franchise wurden u.a. auch schon Zelda (Hyrule Warriors) oder Fire Emblem (Fire Emblem Warriors) mit dem Hack and Slay Prinzip versorgt.

Ursprünglich erschien das Actionspiel am 26. März 2015 in Japan für die PlayStation 3, PlayStation 4, PlayStation Vita und den PC. Der Start in Europa erfolgte danach 5 Monate später im August 2015. Am 21. Dezember 2017 wurde das Spiel dann in Japan für die Nintendo Switch portiert. Als besonderen Leckerbissen sind alle rund 42 DLC-Pakete mit zusätzlichen Kostümen und Herausforderungen enthalten - Somit trägt die Nintendo Switch Version den Titel One Piece Pirate Warriors 3 - Deluxe Edition.

Lange Zeit war es sehr ruhig, bezüglich eines genauen Erscheinungstermins im Westen. Nichtsdestotrotz wurde die bewährte fünfmonatige Wartezeit eingehalten. Demnach feierte One Piece Pirate Warriors 3 - Deluxe Edition für die Nintendo Switch seine Premiere hierzulande am 11. Mai 2018. Das Spiel ist dabei im eShop digital erhältlich sowie im Handel als Retail mit dem bereits bekannten Artwork mit Ruffy, Sabo und Don Quichotte de Flamingo.

Eines gleich vorweg: Die Version der Nintendo Switch unterscheidet sich in Hinblick der PS3, PS4, PS Vita oder den PC auch hier nicht! Einzig, die in den 2 Jahren veröffentlichten DLCs, wurden alle gleich mit eingebaut, ohne zusätzliche Kosten. Diese sorgen für weitere Zusatzstunden der Spieldauer. Das Spiel hat im TV-Modus eine Auflösung von 1080p mit akkuraten 30 Bildern pro Sekunde (FPS). Im Tisch- bzw. Handheld-Modus wird dann auf 720p heruntergeschraubt. Auch die aufgefrischte PS4 Version lief damals nur in 30 FPS.

In One Piece Pirate Warriors 3 verprügelt man hauptsächlich viele Horden von Gegnern und da sollte die Framerate im TV- oder Handheld-Modus nicht einbrechen. Hier gibt es aber Entwarnung - Das Spiel läuft vorwiegend flüssig und sauber, ohne starke Ruckler. Einzig die Ausweichmomente oder Schnelligkeitsattacken wären mit 60 FPS noch besser gewesen.

Wo mir das Design der Helden und Bosse äußerst gut gefällt, wirken die unzähligen Gegner, wie die Marinetruppen, etwas träge und langweilig. Auch das Level Design wurde sehr einfach gehalten. Dabei sind die Texturen nicht nur im Handheld-Modus leicht verwaschen und unsauber. Ansonsten ist das typische Kantenflimmern im Handheld-Modus recht stark vertreten. Überhaupt verliert man den Überblick sowohl im TV, als auch im Handheld-Modus recht schnell. Hinzu kommen die oft eingeblendeten Informationen, die das Ganze noch mehr überladen. Zum Glück ist im Spielgeschehen stets eine Map oben rechts eingeblendet, die nicht nur unseren Standort markiert, sondern auch wichtige Stellen in den unterschiedlichen Missionen und die kleinen Gegner inklusive der Anführer anzeigt.

Von der Story her startet man, wie schon damals bei den Vorgängern, mit Monkey D. Ruffy in seiner Heimat und zwar im Windmühlendorf. Die Haupt-Kampagne ist erneut in rund 22 Episoden unterteilt (ohne der Zusatz-DLC Erweiterungen) und geht bis zur Neuen Welt die Dress Rosa Arc. Das sind vom Anime her die Episode 1 bis 746 bzw. die Manga Kapitel 1 bis 801 in ganzen 80 Sammelbänden. Zum ersten Mal trifft man hier auch auf Don Quichotte de Flamingo, einer der 7 Samrai der Meere und man kann gleich zu Beginn Trafalger D. Law spielen.

Die Erzählung der bislang schon ziemlich weit umfassenden Story erfolgt in stilistischen Text-, Manga- sowie Anime-Sequenzen. Gerade die Anime-Sequenzen sind wirklich gut gelungen und versprühen den bekannten Charme der Serie. Da man aber nicht alles 1:1 nacherzählen kann, wurden im Spiel nur die wichtigsten Momente aus der Originalvorlage adaptiert. Somit sind in der Erzählweise einige große Sprünge zu finden, die auch Kenner von One Piece verwirren.

Eine weitere Besonderheit in One Piece: Pirate Warriors 3 ist der Multiplayer-Modus. Man kann nämlich lokal zu zweit im Koop die komplette Haupt-Kampagne durchspielen. Hier zeigt die Nintendo Switch seine Stärke mit den Joy-Con. Alternativ geht natürlich auch der Pro Controller. Ein Online-Koop hingegen fällt aus.

Das große Highlight in One Piece: Pirate Warriors 3 sind definitiv die spielbaren Charaktere aus dem Franchise und da gibt es im Spielumfang genug Auswahl. Rund 37 spielbare Charaktere und weitere 30 Hilfscharaktere warten darauf von euch entdeckt und gespielt zu werden. Dabei stehen zu Beginn nur Ruffy, Law, Tashigi und Emporio Ivankov (Iva) zur Verfügung. Recht schnell folgen nach Abschluss der einzelnen Missionen weitere wie die kompletten Strohhutbande, berühmte Piraten wie Buggy, Blackbeard, Whitebeard, Jimbei, Puma D. Ace, Enel, Marco, Shanks, etc. oder berühmte Marinesoldaten wie Smoker, Garp und die 3 Admiräle. Jeder Einzelne hat zudem ein paar spezielle Techniken, mit der man erhöhten Schaden an den Gegnermassen oder an den Anführern anrichten kann. Abseits der Haupt-Kampagne gibt es noch den Traummodus, wo man neben der Hauptstory viele Missionen bestreitet und dort weitere Charaktere freischalten kann.

Neben dem gewohnten Hack and Slay Prinzip wird im Spiel auch das Sammeln und Upgraden deiner Charaktere ganz groß geschrieben. Für das killen von Feinden erhalten wir neben Gold und Erfahrung auch Münzen bei den individuellen Herausforderungen, welche immer während des Gemetzels erscheinen, die in Charakterwerte gesteckt werden, um am Ende so noch mehr Stärke zu gewinnen. Somit stecken auch ein paar Rollenspielelemente im Spiel und motivieren für eine gewisse Zeit.

Die Kämpfe der Gegnerhorden sind im Grunde sehr einfach gehalten und erfordern keine komplizierten Tastenkombos oder Ausweichmanöver. Einzig die Anführer halten mehr aus und attackieren uns auch mit speziellen Techniken. Recht hoch ist der veränderbare Schwierigkeitsgrad dennoch nicht. Die Steuerung hat man sofort im Blut und geht gut von der Hand. Leider wird das Spiel am Ende doch zu schnell eintönig und es fehlen die gewissen Abwechslungen. Auch wenn in gewissen Arealen Zeitlimits erfolgen, Stellungen müssen verteidigt werden, Verbündete sicher ans Ziel gebracht oder Tore sich nur nach den Vorgaben öffnen. So muss man am Ende immer alle Anführer und dessen Mitstreiter beseitigen.

Positive Aspekte:

Negative Aspekte: Fazit: Nach One Piece: Pirate Warriors Teil 1 und Teil 2 erfolgte im Jahr 2015 zum berühmten Anime/Manga Franchise Teil 3, welches mit seinem sehr strickt gehaltenen Spielprinzip doch immer wieder die Spieler an den Bildschirmen fesselt. Seit dem 11. Mai 2018 kann man nun endlich unterwegs mit der Nintendo Switch seinen Frust ablassen und zig Horden von Feinden eine Abreibung verpassen. Fans von One Piece, die auch dem Genre Hack and Slay nicht abgeneigt sind, die bestimmt eine große Freunde an der Pirate Warriors Reihe haben. Teil 3 bietet zum Vorgänger noch mehr Charaktere und die Erweiterung der Story. Ansonsten findet man die damaligen Kinderkrankheiten bezüglich Abwechslung, ausgeklügelte Kampfmanöver oder das öde Level Design auch in Teil 3 wieder. Wenn man jedoch weiß, was einem im Spiel erwartet und worauf die Entwickler abzielten, dann findet man in One Piece: Pirate Warriors ein durchwegs gut durchdachtes Spiel, welches den geliebten Charme der Originalvorlage gekonnt einfängt und mit der gut inszenierten Erzählweise kurzweilig unterhalten kann. Traurig finde ich hierbei die zu stark geschnittene Storyline der Originalvorlage, wo Qualität statt Quantität wohl die bessere Variante gewesen wäre. Die Portierung für die Nintendo Switch ist am Ende ganz gut geworden und beinhaltet auch alle damaligen DLCs. Vor allem der lokale Koop-Modus ist ein Hingucker wert. Wer One Piece gut kennt und Hack and Slay Spiele mag, dem kann ich die Nintendo Switch Version getrost empfehlen. Nichtkenner bzw. reine Hack and Slay Fans werden eher bei Hyrule- oder Fire Emblem Warriors fündig.

Vielen, lieben Dank an Bandai Namco Entertainment für die Bereitstellung eines Downloadcodes!