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Interview von Hiroaki Shibata, der Produzent vom 11. One Piece Film Z

31.05.2013 | 14:15:01 Uhr von MT 0 Kommentare Anime Stuff
Hiroaki Shibata ist der Produzent des 11. One Piece Film Z und wurde neben dem Regisseur Tatsuya Nagamine zum neuesten One Piece Streifen interviewt. Der Film startete am 15. Dezember 2012 und brach bereits viele Rekorde. Eine genaue Handlung und weitere Informationen zum Film gibt es HIER. Das Interview wurde aus dem Englischen Übersetzt von der Webseite heart.okwave.com.

Hiroaki Shibata trat im Jahr 1997 dem Studio Toei Animation bei. Seit damals war er schon bei vielen Anime Werken der Produzent. Mit One Piece sammelte er bereits kurz mit der TV-Serie, mit dem 9. Film One Piece: Chopper und das Wunder der Winterkirschblüte (One Piece: Episode of Chopper Plus - Fuyu ni Saku, Kiseki no Sakura) und dem 10. Film One Piece: Strong World Erfahrungen. Abseits von One Piece arbeitete er u.a. als Produzent von den TV-Serien Digimon Savers, Mononoke oder Interlude.

F (Frage): Zunächst erzählen Sie uns bitte, inwiefern Sie beim One Piece Film Z beteiligt waren?
H (Hiroaki Shibata): Ich war bereits der Produzent des 9. One Piece Filmes Chopper und das Wunder der Winterkirschblüte (One Piece: Episode of Chopper Plus - Fuyu ni Saku, Kiseki no Sakura) und dem 10. One Piece Film Strong World. Es begann ca. im Frühling 2007, als mich damals der Original Produzent der One Piece TV-Serie Shinji Shimizu fragte, ob ich One Piece in der Zukunft produzieren möchte. Zunächst wurden die Filme von ihm produziert und danach vom Veteran Atsutoshi Umezawa. Nach dem Ganzen war ich sehr überrascht, dass sie mich fragten diese Arbeit zu übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt feierte One Piece 10. Jähriges Jubiläum, wo auch ein neues Buch mit über 2.8 Millionen Auflagen verkauft wurde. Also lag viel Verantwortung auf meinen Schultern. Zunächst produzierte ich den 9. Film mit Chopper. Danach kam der 10. Film Strong World an die Reihe und so blieb ich am Ball.

F: Mit welchem Verfahren haben Sie ihre Crew für den Film zusammengestellt?
H: Beim neuen Film wollte ich ein gemischtes Team haben, welches noch nie mit One Piece gearbeitet hat. Mit dieser Konstellation konnten wir eine noch nie dagewesene, neue Power finden. Während ich mit Shueisha und Fuji TV sprach, tauchten die beiden Namen Herr Suzuki und Direktor Tatsuya Nagamine auf. Herr Suzuki hat schon viele Erfahrungen im Schreiben von Anime Skripte gesammelt, viele Hits erschaffen und entwickelte Ideen, welche die Fans so sehr lieben. Er würde uns sicher nicht enttäuschen. Ich konnte an Herrn Suzuki und Herrn Nagamine glauben, da sie beide Fans von One Piece sind. Mit Leuten zusammenarbeiten, die das Produkt an sich lieben, erlaubt es uns daran intensiv zu arbeiten um einen wundervollen Film zu produzieren. Ich glaube, dass Herr Suzuki zu Beginn sehr überrascht war, als ich meine Gedankengänge laut mitteilte. (lacht)

F: Bitte erzählen Sie mir ihre Eindrücke von Eiichiro Oda!
H: Damals begegnete ich ihm das erste Mal, als ich gerade für den 9. One Piece Film von Chopper arbeitete. Von da an besuchte ich ihn regelmäßig um das Charakter Design sowie das Skript zu kontrollieren und um nach den Meetings Yakiniku (NOTIZ: Yakiniku ist so was wie ein Barbecue, wo auf einem offenen Grill das Fleisch zubereitet wird. Yakiniku heißt übersetzt auch gegrilltes Fleisch) zu speisen. (lacht) Der Autor von One Piece Herr Oda versteht es, seine Charaktere neu anzupassen wie beim 9. Film in der Drum Island Arc, wo in der normalen Serie Franky und Robin noch nicht dabei waren. Dies ist ein Vergnügen für einen Fan. Zugleich ist er der Schöpfer und hat so auch einen festen Platz in der Rolle der Produktion. Beim Setting von Strong World kann ich mich noch gut daran erinnern, wie er dem Film die benötigte Persönlichkeit sowie Beharrlichkeit verschaffte. Es ist sehr überwältigend mit Herrn Oda zu arbeiten.

F: Wie viel war Herr Oda im neuen Film involviert?
H: Herr Oda war beim letzten Film Strong World bereits sehr involviert. Beim neuen Streifen wollte er den Film noch mehr, nahe dem Manga fokussieren. Deshalb wünschte er sich die Rolle eines Produzenten. Dies ist der erste Film, der in der neuen Welt spielt und Oda will jeden zeigen, wie Ruffy nach den 2 Jahren Training stärker wurde. Damit wirklich jeder die großartige Story und die Kämpfe in One Piece genießen kann, ist Herr Oda unverzichtbar. Also besuchten Herr Nagamine, Herr Suzuki und ich sehr oft Odas Arbeitsplatz um Meetings durchzuführen. Herr Oda machte uns mit seinen Ideen sprachlos und ich denke wir hatten bei jedem Meeting ein sehr intensives Gespräch. Insgesamt war der Kontakt zu Herrn Oda um einiges größer als wie in Strong World. Ich habe von Herrn Oda einen halb scherzhaften, halb ernsten Brief erhalten wo stand, dass wir ihn viel zu viel schreiben ließen, nach dem Wortende Idiot?! (lacht)

F: Warum war zwischen diesem und dem letzten Film eine Lücke von 3 Jahren?
H: Nachdem Strong World vorbei war diskutierten wir, wie es mit diesem hohen Standard weitergehen soll. Die Welt des Mangas wird immer größer und die Charaktere erhalten mehr und mehr Tiefe. Die Leute verlangen das Beste von uns und um das zu erreichen, benötigten wir die besten Mitarbeiter und eine perfekte Organisation um die Original Arbeit nicht zu stark zu beschädigen. Das Alles dauerte sehr lange, viel länger als damals Strong World. Da Film Z eine viel tiefere Story hat, brauchte dies Zeit. Allein das Schreiben des Skriptes dauerte 1 Jahr. Als damals Herr Suzuki zum Schreiben begann, fing die neue Welt gerade erst an. Also kauften wir uns jede Woche die Shonen Jump und setzten unsere Spannung und Neugier des neuen Settings und Contents fort. "Oh! So passiert das also!" (lacht) Während der Zeit arbeiteten meine zuverlässigen Mitarbeiter sehr energisch. Animationsdirektor Masayuki Sato beeindruckte mich besonders. Wenn die Produktion beginnt, kann ein Produzent seine Leute nur noch anfeuern. Also fühlte ich mich etwas schlecht, weil alle so hart arbeiteten. Herr Oda war für mich wie Kapitän Ruffy um am Ende das Ziel zu erreichen.

F: Was war der wichtigste Arbeitsschritt im Film?
H: Das ist der erste Film, welcher in der neuen Welt spielt also haben wir den Fokus auf Ruffy gerichtet. One Piece ist eine Geschichte über Ruffys Weg des Lebens also würden wir nicht übertreiben wenn wir sagen, dass Ruffy alles ist. Ruffy ist in gewisser Hinsicht ein simpler Charakter aber genau deswegen handelt er öfters nicht, wie man es sich wünscht. Diese Einfachheit zu illustrieren ist keine gewöhnliche Aufgabe. Herr Oda sagt deshalb öfters, dass Ruffy eine Nervensäge ist. (lacht) Ruffy kämpft nach wie vor ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben. Er denkt nicht über die Risiken nach sondern nur an das Gewinnen! (lacht) Wenn man überlegt, was Ruffy liebt ist es zum einen sein Strohhut, den er von Shanks bekam. zum anderen seine Freunde, sein Traum der Piratenkönig zu werden und das Abenteuer. Wir haben all diese 4 Dinge miteinander verbunden. Dieses Mal denken Ruffys Freunde über seine Natürlichkeit nach und am Ende erreichen wir eine gewisse Tiefe. Es war sehr lustig diesen Film zu machen.

F: Was waren die Umstände hinter der Schöpfung des Feindes Z?
H: Um Ruffys Weg des Lebens zu illustrieren braucht man einen weiteren, tiefsinnigen Charakter, der auch eine starke Strategie besitzt. Wenn ein Charakter wie eben beschrieben auftaucht, wie würde Ruffy wohl reagieren? Wir dachten so ein Konflikt wäre cool und brachten ihn im Film unter. Die Mitglieder der Strohhutbande haben 2 Jahre lang hart trainiert. Also debattierten wir über einen Feind, der so gut wie alles unserer 9 Helden abverlangt. Schließlich kamen wir auf Z (Zephyr). Er und die Neo-Marine waren die erste Idee von Herrn Suzuki.

F: Wer ist Ihr Lieblingscharakter im Film Z?
H: Jeder, der im Film auftaucht ist cool. Aoikiji (NOTIZ: Auch Blaufasan bzw. Kuzan genannt ist ein ehemaliger Marine Admiral) ist besonders cool und Z ist genial. Mit Hochu Otsukas Performance ist Z nicht klassisch grausam sondern auch intelligent und nobel. Er übertraf meine Erwartungen komplett und ist jetzt schon ein berühmter Charakter. In der Lücke leben zwischen Fantasie und Realität, ich glaube viele Leute werden von ihm sehr erstaunt sein. Er ist ein Charakter, der einen Mann präsentiert, der seinen Weg geht.

F: Wenn Sie eine Teufelsfrucht selbst essen könnten, welche Sorte von Kraft würden Sie sich wünschen?
H: Ich würde gerne die Klon-Klon (Imitation-Imitation) Frucht (Manemane no Mi) essen. (NOTIZ: Dies ist eine Paramecia-Teufelsfrucht, von der Bentham alias Mr. 2 Bon Kurei gegessen hat. Der deutsche Name lautet Transen-Frucht) Es wäre sehr interessant, sich in die verschiedensten Leute zu verwandeln, insbesondere in ein Mädchen. Von so etwas träumt wohl jeder Mann.

F: Haben Sie noch ein paar letzte Worte für die Fans?
H: Im Film wird es vielen offiziellen Inhalt geben, der momentan in Herrn Odas Manga noch nicht gezeigt wurde also genießt es. Ebenso zeigen Ruffy und seine Freunde hier zum ersten Mal ihre 120% Power im Abschnitt der neuen Welt. Beobachtet nach Herzenslust ihre Entwicklung!

F: Vielen Dank für das Interview!

Interview

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