10 ausgewählte Junge Leute, darunter auch das hübsche Mädchen Azumi, werden im Wald auf eine bevorstehende Mission hart trainiert. Alle waren als kleine Kinder Waisen, bis sie ein alter, weiser Samurai mit dem Namen Gessai gefunden hat und sie trainiert. Nun sind alle zehn endlich stark genug, um ihre erste Mission zu erfüllen und von den Bergen Abschied zu nehmen. Es gibt jedoch noch eine letzte Prüfung. Der Meister Gessai teilt alle zehn in fünf Paare ein und befiehlt ihnen den jeweiligen Partner zu töten. Dies ist eine Massnahme, wie Gefühle oder Freundschaft zu vergessen und sich nur auf das Töten zu konzentrieren um perfekte Auftragskiller zu werden.

Neben Azumi, die Spitzenreiterin der Truppe, schaffen es noch vier weitere, tapfere Jungs und somit brechen alle auf um die bevorstehende Mission durchzuführen. Ihr Auftrag ist die Kriegsherren Nagamasa, Kiyomasa und Masayuki zu erledigen. Da diese im Land einen weiteren Krieg anzetteln wollen und dies muss verhindert werden. Der erste Fürst ist schnell aus dem Weg geschafft doch beim Zweiten Kiyomasa regt sich massiver Widerstand. Sie werden in eine Falle gelockt und töten aus Versehen einen Doppelgänger. Daraufhin schickt Kiyomasa kampflustige Samurai, um die jungen Kämpfer unschädlich zu machen.

Währenddessen stellt sich Azumi die Frage ob das, was sie tut, wirklich Richtig ist. Töten oder getötet werden. Kann man nicht ein normales Leben führen? Die Mission muss man ausführen, aber hilflose Menschen retten ist zu viel verlangt? Später kommt auch noch ein gefährlicher Massenmörder Samurai dazu und dessen Kampfkunst ist sehr gefährlich. Im Laufe der Geschichte sterben immer mehr von den tapferen fünf Kriegern bis zum Schluss Azumi, dem gefährlichen Samurai gegenübersteht.

Azumi ist ein Mix aus Samurai-Action, ein bisschen Splatter-Fun und ein Hauch von Martial-Arts. Diese drei Mixturen geben der Geschichte die besondere Würze und machen ihn zu einem sehr interessanten Film. Auch die Trauer um die getöteten Freunde, bekommt der Zuschauer sehr gut zu spüren. Ihn nur zwei Jahren drehte Ryuhei Kitamura fünf großartige Filme. Darunter auch Azumi oder Versus. Die Geschichte basiert auf einem Manga von Yu Koyama und der Realfilm ist wirklich sehr gut gelungen.