Die romantische Ecchi Komödie Angeloid (jap.: そらのおとしもの, Sora no Otoshimono) stammt vom zeichner Suu Minazuki. Der Manga läuft seit Mai 2007 im Magazin Shounen Ace vom Verlag Kadokawa Shoten und bisher wurden 17 Sammelbände in Japan veröffentlicht. Neben dem Manga gibt es zwei Anime Staffeln mit insgesamt 25 Episoden. Die erste Staffel Sora no Otoshimono mit 13 Episoden lieft 2009 in Japan. Ein Jahr später wurde die Fortsetzung Sora no Otoshimono Forte mit 12 Episoden von Studio AIC A.S.T.A (Bamboo Blade oder Gun x Sword) produziert. Dazu gibt es eine OVA, die dem 9. Sammelband in Japan beilag und eine Film Gekijouban Sora no Otoshimono: Tokei Jikake no Angeloid (en.: Heaven`s Lost Property: The Angeloid of Clockwork). Aktuell wird an der dritten Staffel Sora no Otoshimono Dai San-ki gearbeitet. Seit August 2013 ist der Manga auch beim deutschen Verlag Planet Manga erhältlich.
Der Schüler Tomoki Sakurai lebte ein ganz friedliches und langweiliges Leben. Die Betonung liegt auf lebte, denn durch eine schicksalhafte Begegnung mit einem Engel veränderte sich sein ganz normales Leben komplett.

Neben seiner Schulkastenfreundin Sohara, welche eine halbe Handkantenschlagmörderin ist, gibt es auch noch den etwas verrückten Sugata-sempai, der Leiter des Klubs für Entdecker neuer Kontinente. Alles wäre nicht so schlimm, wenn da nicht noch Tomokis seltsamer Traum und zu allem Überfluss, eines Nachts um Mitternacht, ein undefiniertes Lebewesen vom Himmel fällt.

Dieses Lebewesen ist nicht nur ein hübsches Mädchen mit einer großen Oberweite, es hat sogar noch weiße Flügel wie ein Engel. Ikaros lautet ihr Name und soll ein sogenannter Kose-Angeloid vom Typ Alpha sein. Sie selbst bezeichnet sich als Produkt von Synapse und wurde nur zu einem Grund erzeugt und zwar um ihren Meister Spaß und Freude zu schenken.

Und Tomoki soll fortan ihr Meister sein?! Klingt kurz nach dem ultimativen Jackpot für einen stink normalen Menschenjungen. Ikaros kann durch den Einsatz von Karten sogar noch zaubern. Moment mal! Ein äußerst bezauberndes Mädchen, dass ein leibhaftiger Engel ist, noch dazu zaubern kann und wahrhaftig Tomokis *räusper* "Sklavin" sein soll? Hier ist eindeutig was faul im Busch. Tatsächlich klingt Alles zu gut um wahr zu sein.

So entwickelt sich Suu Minazukis Story sehr rasch zu einer Aneinanderreihung von großen Komplikationen. Mit Tomokis Lebensmotto "Frieden ist Alles" ist es nach Ikaros auftreten ein für alle Mal vorbei. Kommt er am Ende mit seinem aufregenden Leben klar oder wünscht sich Tomoki noch immer ein stinklangweiliger Erdling zu sein?

Fazit von MT:

Mich erinnert Angeloid von Suu Minazuki, was bei den meisten als Sora no Otoshimono bekannt ist, sehr stark an solche Serien wie DearS von Peach-Pit oder Chobits von Clamp. Die Fantasy-Romantik-Komödie beginnt mit Ikaros Auftreten im ersten Kapitel sehr schnell interessant zu werden.

Was würde man sich selbst wünschen, wenn man eine bezaubernde Engelssklavin zu Hause hat? Mit dieser Frage nimmt der Manga seine Fahrt auf und zeigt später, dass im Leben der Wunsch nach der materiellen Begierde nur zweitranging ist. Die Beziehung zwischen Ikaros und Tomoki ist um einiges interessanter.

Neben Ikaros wird Tomoki auch noch von seiner Sandkasten Freundin Sohara angehimmelt. Sehr schnell entwickelt sich zwischen den zwei Frauen ein Konkurrenzkampf um die Gunst des Glückspilz Tomoki. Ein weiterer Charakter im Bunde ist der etwas eigenwillige Sugata. Er wirkt in der Geschichte am erwachsensten, zumindest vom Äußeren her.

Die Zeichnungen von Angeloid sind im Gesamtpacket sehr schön anzusehen. Abgerundet werden die meisten Passagen und Dialoge mit den allseits bekannten SD-Einlagen, was der Komödie etwas Starthilfe gibt. Ab und zu wirken die häufigen Verzerrungen der Gesichter und Körper etwas konfus. Da dies aber Suu Minazukis Zeichenstil ist, findet man sich dennoch sehr schnell zurecht.

Zwar beschränkt sich Suu Minazuki im ersten Manga Band auf vier Charaktere, dafür steckt die ganze Liebe zum Detail in dieser Clique. Die wilden Emotionen der Charaktere, der übertriebene Humor, die weiblichen Proportionen und der tolle Fanservice (nackte Haut) sind eine Klasse für sich.

Die Beziehung zwischen Ikaros und Tomoki sowie die große Frage: Was der Angeloid eigentlich ist und wo er herkam? Diese Eckpunkte machen die Serie sehr interessant. Mit viel Charme, Witz und Erotik verspricht Angeloid ein paar spannende Lesestunden.

Fans von Romantik Komödien bzw. leichter Erotik, welche in Japan auch als Ecchi bezeichnet wird und Liebhaber von den drei großen Vorbildern Love Trouble (To Love-Ru) von Kentaro Yabuki bzw. Saki Hasemi, DearS von Peach-Pit und Chobits von Clamp finden in Angeloid bestimmt gefallen und eine neue, tolle Serie in ihrer Sammlung.

Hierzulande wird Angeloid von Planet Manga publiziert. Nicht nur das Cover und die Seiten sind wunderbar verarbeitet, sondern auch der Rest machen den Manga zu einen meiner derzeitigen Lieblinge.

2007 feierte Angeloid bzw. Sora no Otoshimono seine Premiere in Japan im Manga-Magazin Shounen Ace vom Verlag Kadokawa Shoten und läuft bis heute noch. Inzwischen wurden schon 17 Sammelbände gedruckt und zwei Anime Staffeln mit je 13 und 12 Episoden von AIC A.S.T.A (Bamboo Blade oder Gun x Sword) produziert. Neben der zwei Anime Staffeln finden wir noch eine kurze OVA und einen Film. Aktuell wird sogar schon an der dritten Anime Staffel gearbeitet.

Vielen, lieben Dank an Planet Manga für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!