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Gewinne Witchmark - Die Spur der Toten

Interview von Tatsuya Nagamine, der Regisseur vom 11. One Piece Film Z

22.05.2013 | 18:11:06 Uhr von MT 0 Kommentare Anime Stuff
Tatsuya Nagamine ist der Regisseur des 11. One Piece Film Z und beantwortet im Interview darunter interessanten Fragen bezüglich des Blockbusters. One Piece Film Z feierte seine Premiere in Japan am 15. Dezember 2012 und zählt bei vielen Fans zu dem eindeutig besten Film der Serie. Eine genaue Handlung und weitere Informationen zum Film gibt es HIER. Das Interview wurde aus dem Englischen Übersetzt von der Webseite heart.okwave.com.

Tatsuya Nagamine trat dem Anime Studio Toei Animation in Japan im Jahr 1995 bei. Zu anfangs noch als Assistent bei Hana yori Dango (1997) nahm er bald den Platz als Regisseur u.a. bei Interlude (2004), Bouken Ou Beet (2004) oder dem Digimon Savers Film (2006) ein. Im Jahr 2006 entdeckte er seine Liebe zur Magical Girl Anime-Serie Heartcatch Precure (Pretty Cure) als Suund Direktor. Seine letzte Arbeit, neben dem One Piece Film, ist die Saint Seiya Omega TV-Serie, welche seit 2012 auf dem Sender TV-Asahi läuft.

F (Frage): Zunächst erzählen Sie uns bitte, inwiefern Sie beim One Piece Film Z beteiligt waren?
T (Tatsuya Nagamine): Im August 2011 herum, kam der Produzent Hiroaki Shibata auf mich zu und fragte, ob ich nicht den neuen One Piece Film Z leiten möchte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich zwar noch nie Kontakt zum große One Piece Franchise aber ich habe schon unzählige Male mit Shibata zusammen gearbeitet. Deshalb kam meine Zustimmung auch sehr rasch. Gerade in der Branche Animation gibt es keine spezielle Arbeitsformel, also braucht man Leute, auf die man sich verlassen kann. Besonders bei One Piece ist ein gutes Team notwendig, das gut zusammenarbeitet und dem man vertrauen kann. Ansonsten wird am Ende die Arbeit nicht spektakulär. Auch ein Grund, warum das Angebot von Herrn Shibata für mich ein großes Glück war. Der wichtigste Part des Jobs als Regisseur ist es, die erforderlichen Vorbereitungen zu treffen. Damit jede Arbeit am Film seinen Sinn und Zweck erfüllt. Dadurch kann man erst eine effektive Arbeit produzieren um die Herausforderungen in Zukunft zu überwinden. Wenn man solch eine Atmosphäre geschaffen hat, kann man mit der wirklichen Arbeit beginnen.

F: Nachdem der Beschluss feststand, dass Sie für den Film zuständig sind, wie haben Sie begonnen?
T: Als ein Fan von One Piece hab ich die Mangas zuvor bereits gelesen. Nachdem die Anfrage kam, den Film zu leiten, lass ich die Mangas erneut auf einer analytischen Weise umso die nötigen Details auszumerzen. Auch wenn es zu Beginn erscheint, als wäre das Setting nicht zu sehr komplex, hat jede Zeichnung von Eiichiro Oda seinen Sinn und Zweck. Um einen Film zu machen, muss man sich zuerst mit den Details beschäftigen was bedeutet, bei dem Ursprung nachzuforschen. Also lass ich die Mangas immer und immer wieder. Nachdem ich bei dem Anime PreCure häufig arbeite und das Zimmer der Mitarbeiter von der One Piece TV-Serie gleich nebenan ist, konnte ich in den letzten Jahren viel in Erfahrung bringen. Zudem erzählte mir Herr Sakai, der Regisseur vom letzten One Piece Film Strong World und der One Piece TV-Serie von Oktober 2005 bis September 2008 die Arbeitsschritte von One Piece und die Dinge, die er getan hatte. Als Herr Osamu Suzuki den ersten Entwurf fertig stellte, war der Manga gerade bei der Fischmenschen Insel Arc. Danach kam erst die Neue Welt Arc also wusste ich nicht zur Gänze, wie der neue Abschnitt aussehen soll. Auch Oda steckte von Kopf bis Fuß in Arbeit. Als wir den ersten Entwurf von Suzuki lassen, dachten wir nach, welche Dinge wir hinzuzufügen oder ändern wollen. Wie konnten wir die Neue Welt präsentieren?

F: Bitte erzählen Sie mir ihre Eindrücke von Eiichiro Oda
T: Es gab Zeiten, da besuchten wir Ihn zuhause bis spät in die Nacht und trotz der ständigen Zeichnungen für den One Piece Manga hatte er immer Zeit für uns und schenkte auch seinen Fans viel Gehör. Er ist eine unglaubliche Person und er hat die Stärke, seine Träume in die Realität zu packen. So denkt auch sein Redakteur und Assistent. Sein Charakter könnte man wohl als ein Teil von Ruffy ansehen, da er ab und zu viel Unsinn redet. (lacht) Dem Absurden eine Realität zu verpassen ist schwer aber wenn man selbst an diesen Absurditäten verharrt kann so neue Power erlangen. Um die volle Power zu erreichen glaubt Oda daran, dass jede Stärke in eine Richtung eines gemeinsamen Vektors gerichtet werden muss und das ist die Basis von Odas Ansatz.

F: Was war der wichtigste Arbeitsschritt im Film?
T: Das ist ein bisschen technisch, aber viele Anime Filme haben ein Original Werk. Wiederum basieren Anime TV-Serien auf ein Original Werk und Filme könnten dann Spin Offs von der Anime TV-Serie sein. Dieser Film war ein bisschen mühsam, um ihn dramatisch zu gestalten. Im Original Werk entwickelt sich der Hauptcharakter weiter und die umgebenen Umstände ändern ihn. Der Film muss dabei aber nahe dem Original Werk erhalten bleiben. Während wir über dieses Dilemma nachdachten, sprach ich mit Oda. Er erzählte mir, dass wenn man in der Welt von One Piece die psychische Verfassung von Ruffy nicht beschreiben kann, seine Handlung allein ausreicht. Als ich dies hörte endete meine Befürchtung. Es reicht für die Leute, wenn Ruffy und die Strohhutbande ihr Ding durchziehen um das Drama des Filmes zu spüren. Ich realisierte, dass dies One Piece ausmacht und so konzentrierte ich meine Bemühungen in einen energisch dargestellten Ruffy zu stecken, der eine große Anstrengungen durchfährt.

F: Was dachten Sie beim Erstellen des Feindes Z?
T: Der einfachste Weg einen dramatischen Film zu produzieren ist, wenn man einen Gastcharakter ähnlich dem Hauptcharakter entwirft. Wenn wir diese Vorgehensweise übernommen hätten, wäre es am Ende schwierig gewesen, eine Geschichte über Ruffy zu erzählen. Also entschieden wir uns stattdessen, dass Z ein Feind wird und das genaue Gegenteil von Ruffy sein soll. Ein mächtiger Gegner, der nicht die wahre Macht eines Dämons in sich trägt, ist eigentlich ganz selten. Für eine normale Person, die wiederum eine wahre dämonische Macht besitzt, ist es einfach zu hassen. Wenn man mit einer überwältigenden Power konfrontiert wird, muss die normale Person, die die Rolle des Helden spielt, einen Weg finden um den Träger der dämonischen Macht zu zerstören. Das war die Idee hinter der Entstehung von Z. In der Planungsphase wollte ich Z ein bisschen mehr Drama verschaffen aber Oda sagte, das Z auf der Höhe von Ruffy steht und das genüge. "Ich sehe", dachte ich und so war der Charakter für mich geerdet.

F: In diesem Film hat auch Aokiji (NOTIZ: Auch Blaufasan bzw. Kuzan genannt ist ein ehemaliger Marine Admiral) seinen Auftritt. Können Sie mir verraten warum?
T: Die Szene mit dem Treffen von Aokiji war bereits von Beginn an im Skript von Suzuki dabei. "Er ist ein beliebter Charakter, also lasst uns mit ihm alle glücklich machen", so etwas Ähnliches hat sich Suzuki wahrscheinlich dabei gedacht. Aokiji ist ein etablierter Charakter also schien er auf den ersten Blick einfach zu bedienen, aber in der Long Ring Long Land Arc (NOTIZ: Wo der Davy Back Fight stattfand) sprach und kämpfte er nur kurz. Also war es für uns schwierig zu erkennen, was er wirklich denkt. Dass er gegen Sakazuki (NOTIZ: Auch roter Hund bzw. Akainu genannt ist ein Marine Admiral) kämpfte ist nur ein Gerücht. Deshalb hatten wir große Probleme ihn passend in die Geschichte zu integrieren. Um am Ende herauszufinden, dass sein Charakter eigentlich störend ist. (lacht) Wir waren besorgt, dass wir seinen Charakter in eine falsche Richtung lenken im Gegensatz zum Original Werk. Neben den Fans würde uns auch Oda hassen aber mit der Führung unter Oda erschufen wir mit ihm im Film einen wichtigen Charakter. Zuerst beschlossen wir, dass eine von Z Untergebenen und zwar Ain mit ihm den Theme Song vom Film singen soll. Nach einem kurzen Smalltalk mit Oda gab er das OK. Also bestellten wir den Künstler Takahiro Kagami, der mit dem Charakter perfekt zurechtkam und es uns so wirklich erlaubte Aokiji als einen Charakter zu etablieren. In der Badewannen Szene kann man etwas Ungewöhnliches lernen, also bitte darauf achten.

F: Als Regisseur, welcher Charakter war am leichtesten, dessen Leben einzuhauchen?
T: Chopper, Brook und Frankie waren einfach. Batoru und Sirius waren perfekt bei der Comic Darstellung, weil sich diese um ihre Freunde kümmern. Wenn es Probleme gab, würden wir standardmäßig Brook wählen. (lacht) Insbesondere die Kombination der Erwachsenen Brook und Frankie bringen ein gutes Gefühl mit. Brook ist der Anführer einer Piratenbande und Frankie ist der Chef im Haushalt. Nur warum sind die Zwei in Ruffys Piratenbande? Diese Frage ist das Rückgrat der großen Idee, welche ständig in meinen Gedanken herumirrte und ich in diesen Film unterbrachte. Natürlich ist der Film auch für Kinder, also wollte ich die erwachsenen Charaktere gut darstellen. Ob Z oder die Marine. Ich wollte zeigen, dass bei schlechten Taten die Gerechtigkeit siegt. Kinder sind kleine Erwachsene, so dass sie die Zusammensetzung eines Zeichens spüren. Ich wollte für die Kindern zeigen, welche den Film sehen, dass das ein Erwachsener ist.

F: Wenn Sie eine Teufelsfrucht selbst essen könnten, welche Sorte von Kraft würden Sie sich wünschen?
T: ich muss gestehen, dass ich solch eine Frucht nicht essen würde. Z hat auch ohne Teufelskraft enorme Kräfte und das finde ich ziemlich cool.

F: Können Sie noch etwas zu den Fans sagen, die gespannt auf den Film warten?
T: Während der Produktion des Filmes wurde die Crew und Mitarbeiter alle ein Teil von One Piece. Diese Verbundenheit wieder spiegelt sich im Film. Die Kampfszenen im Film verkörpern den One Piece Stil und meiner Meinung nach ist der One Piece Film Z das Meisterwerk aller One Piece Filme. Dieser Film ist auch gut für jene geeignet, welche bisher mit der Serie von One Piece noch nichts anfangen konnten. Der Film ist perfekt für solch ein so großes Werk also bitte genießt es ihn zu sehen.

F: Vielen Dank für das Interview!

Interview

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